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FiBL Deutschland

Das FiBL Deutschland bietet wissenschaftliche Serviceleistungen für den Ökologischen Landbau, insbesondere an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis.

Daraus ergeben sich vier Säulen der Arbeit für die ökologische Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft:

  1. Wissenstransfer
  2. Erarbeitung von Konzepten zur Stärkung des Ökologischen Landbaus
  3. Wissenschaftliche Unterstützung und Begleitung von Akteuren
  4. Förderung der Vernetzung von Akteuren
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Wissen für den Nutzer aufbereiten

Kaum ein Akteur aus der Landwirtschaft, der Verarbeitung, dem Handel oder der Beratung ist heute in der Lage, die neu gewonnenen Erkenntnisse über den Ökologischen Landbau vollständig zu erfassen. Die Nachfrage nach einer Aufbereitung der komplexen Informationen in Printmedien und im Internet wächst. FiBL Deutschland bereitet Fachinformationen zum Ökologischen Landbau zielgruppengerecht auf: Für Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft genauso wie für Laien.

Beispiele sind:

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Konzepte zur Stärkung des Ökologischen Landbaus

Ziel dieser Arbeit ist es, Konzepte zu entwickeln, mit denen bestehende Hemmnisse bei der Weiterentwicklung des Ökologischen Landbaus abgebaut werden können. Die Einbeziehung der Wirtschaftsbeteiligten und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind wichtig, um praxisnahe Lösungskonzepte zu entwickeln.

Beispiele sind:

  • einheitliches Anerkennungsverfahren für Betriebsmittel im Landbau und in der Verarbeitung (www.betriebsmittel.org)
  • Anforderungen an Aus- und Fortbildung von Kontrolleuren
  • Qualitätssicherung im Bereich ökologische Futtermittel (Bericht in Organic E-prints)
  • Einführung einer Öko-Sortenwertprüfung
  • Verbesserung der Verfügbarkeit von Öko-Saatgut (www.organicxseeds.com)
  • Maßnahmen, wie der Ökologische Landbau vor Gentechnik geschützt werden kann (www.bioxgen.de)
  • Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit von Öko-Produkten
  • Bereitstellung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung in Öko-Betrieben
  • Entwicklung partizipativer Ansätze zur Integration von Naturschutzzielen in den Ökologischen Landbau
  • Unterstützung multifunktionaler Höfe durch Soziale Landwirtschaft (www.sofar-d.de)
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Wissenschaftliche Unterstützung und Begleitung von Akteuren

FiBL Deutschland bietet seine wissenschaftlichen Expertisen für Projekte und Aktivitäten von Akteuren der Ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft an.

Beispiele sind:

  • Erarbeitung von Vorschlägen zu fachlichen Stellungnahmen des BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft)
  • inhaltliche Betreuung des Jugendbereichs„biofoodproject“ im Rahmen des zentralen Internetportals
  • fachliche Koordinierung des BÖLW-Fachausschusses Saatgut und Pflanzenzüchtung
  • inhaltliche Prüfung der Schulmaterialien für allgemeinbildende Schulen im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau
  • Gutachten für den BUND zur inhaltlichen Begleitung der Gentechnikkampagne
  • Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung in NRW (Ministerium Landwirtschaft und Landschaftsverband)
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Vernetzung fördern

Die Ausweitung des Öko-Landbaus und die starke Zunahme der begleitenden Aktivitäten, wie zum Beispiel die Forschung zum Öko-Landbau, erfordern eine koordinierte und effektive Zusammenarbeit aller Beteiligten. Das FiBL Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, Vernetzungsprozesse im Ökologischen Landbau zu initiieren und zu unterstützen.

Beispiele sind:

  • das 'Forum Pflanzenschutz im Öko-Landbau' als Kommunikationsplattform für die Interessenvertretungen, Beraterung und Behörden
  • die gemeinsame Arbeit im BÖLW-Fachausschuss zu Fragen im Bereich Saatgut und Pflanzenzüchtung
  • die Arbeiten für eine einheitliche Betriebsmittelbewertung mit dem Ziel, dass Verbände, Kontrollstellen und Behörden national und international eine weitgehende Übereinstimmung in der Einschätzung von geeigneten Betriebsmitteln erreichen
  • Koordination eines BÖLW-Arbeitskreises zur Weiterentwicklung des Forschung&Entwicklung-Programms im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau
  • Durchführung von Tagungen und Betrieb der Internetseite www.gruene-werkstatt.de zur Vernetzung Grüner Bereiche von Werkstätten für Behinderte
  • Durchführung von Trainingsseminaren für Naturschutzberatung in der Landwirtschaft (www.naturschutzberatung.info)
  • Die Koordination des Netzwerks im Ökologischen Gemüsebau, mit dem die Kommunikation zwischen Praxis, Beratung, Versuchswesen und Wissenschaft im ökologischen Gemüsebau zu verbessern. (www.biogemuesebau.net)
  • Vernetzung von Akteuren zum bundesweiten Schutz bedrohter Ackerwildkräuter auf Schutzacker-Flächen (www.schutzaecker.de)
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Finanzierung

Das FiBL Deutschland finanziert sich im Wesentlichen über Projekte und Dienstleistungen.

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Struktur

Das FiBL Deutschland beschäftigt am Hauptstandort Frankfurt und dem Standort Witzenhausen derzeit dreizehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Vorstand besteht aus acht Personen.

Team FiBL Deutschland
Vorstand FiBL Deutschland

Großer Wert wird auf die Vernetzung mit Akteuren und Organisationen der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft gelegt. Im Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft ist FiBL Deutschland Fördermitglied. Mit dem Büro Lebensmittelkunde & Qualität und dem Fachgebiet Ökologischer Land- und Pflanzenbau der Universität Kassel bestehen feste Kooperationen.

Forschungsinstitut für biologischen Landbau
FiBL Deutschland e.V.
Galvanistr. 28
60486 Frankfurt am Main
Telefon +49 69 7137699-0
Fax +49 69 7137699-9

Standort Witzenhausen:
Nordbahnhofstr. 1a
37213 Witzenhausen
Telefon +49 5542 981655
Fax +49 5542 981670

E-Mail

Geschäftsführer: Robert Hermanowski
Vereinsregister: Frankfurt am Main
Registernummer: VR 13289
Umsatzsteuer-Identnr.: DE222931657

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© 2008 FiBL Forschungsinstitut für biologischen Landbau
Last Update 06.02.2008 | Comments: webmaster@fibl.org

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